Rückschläge

Und dann überrollt es dich!

Gestern war der Wurm drin - aber richtig! In den letzten 7 Wochen habe ich kein einziges mal Industriezucker angerührt und dachte bis gestern, dass ich damit durch bin. Ich fühlte mich stark und unbezwingbar! War der Überzeugung das mich nichts von meinem Weg abbringen kann.


Ich hab ein Ziel, welches ich zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht haben möchte und mein Druck wurde zu groß! Mein Geist war schwach, richtig schwach!


Nachdem die Teenieraupe mich bekniet hat zu McDonalds zu fahren und ich irgendwann eingeknickt bin, fing das Desaster an. Plötzlich hörte ich mich Cheeseburger bestellen und dann merkte ich wie ich sie aß! Ich war schlecht gelaunt, müde, unzufrieden und musste das an Herr Raupe auslassen. So provozierte ich noch einen Streit, bei dem ich ihm Unverständnis vorwarf, mich gleichzeitig aber selbst nicht verstand. Am Ende saß ich gefrustet mit diesem Glas Nutella und einem Esslöffel im Wohnzimmer.


Und ist das jetzt ein Weltuntergang? Habe ich versagt? Habe ich das Projekt abgebrochen?


Nein! Ich bin jetzt 28 Jahre alt und habe fast genauso lang Zucker gegessen. Habe mir Verhaltensmuster angeeignet und tief verinnerlicht. Zuckerfrei praktiziere ich keine zwei Monate. Ich gestehe mir Ausrutscher, Rückschritte und das verfallen in alte Rituale ein. Aus Rückschritten lernt man. Ich fühle mich heute miserabel, meine Laune ist schlecht, ich habe Kopfschmerzen und schreckliches Bauchweh. Es verdeutlicht mir, dass mein Weg der Richtige ist, denn Zucker tut mir nicht gut. Jetzt heißt es Zähne zusammen beißen und wieder zu meinem positiven Körpergefühl zurück finden!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0